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Über das Projekt Paralympics15000

 

Projekt Paralympics15000: Gleichbehandlung für behinderte Athleten

 

Vancouver 2010: Behinderung beginnt im Kopf

 

München, 18. März 2010 - Behinderung ist eine Kombination aus gesundheitlicher Beeinträchtigung und gesellschaftlichem Verhalten. In Geld ausgedrückt beträgt die Behinderung von Olympiasiegern in Vancouver 10.500 Euro. 4.500 Euro Preisgeld erhalten Olympiasieger bei den Paralympischen Spielen von der Deutschen Sporthilfe, nicht-behinderte Olympiasieger dagegen 15.000 Euro.

Bei Sponsorenverträgen geht die Schere noch weiter auseinander. Das Projekt „Paralympics15000“ will den Medaillengewinnern der Paralympischen Spiele 2010 in Vancouver zum selben Preisgeld wie „normalen“ Olympiasiegern verhelfen und ein Signal für die Gleichbehandlung – nicht nur der Olympiasieger – setzen.

 

Die Idee von „Paralympics15000“ ist, Spenden zu sammeln, um das Preisgeld der Medaillengewinner der Paralympischen Winterspiele auf die Höhe der nicht-behinderten Medaillengewinner aufzustocken. Zu Recht sagt Verena Bentele, dreifache Biathlon-Goldmedaillengewinnerin von Vancouver: „Ich strenge mich genauso an wie jeder nicht behinderte Athlet. Der Unterschied ist ungerecht.“

 

Paralympics15000 will jedoch nicht nur den Preisgeldunterschied für Medaillengewinner ausgleichen, sondern auch die Nachwuchsförderung im Behindertensport mit zusätzlichen Spendengeldern ausstatten. „Für nur 1.500 Euro lässt sich ein Skikurs für behinderte Kinder organisieren“, sagt Gerda Pamler, mehrfache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin und Weltmeisterin im Monoski. „Sportliche Erfolge sind gerade für Kinder eine Motivation zum Durchhalten und vor allem ein Schritt zurück ins normale Leben.“

 

„Behinderung beginnt im Kopf“, weiß Dr. Christian Erhard, der seit Jahren in Sachen Sponsorensuche für behinderte Sportler unterwegs ist. „Integration ist das Schlagwort, Ausgrenzung ist Fakt. Und Ausgegrenzte sind keine Zielgruppe für Sponsoren.“ Bei der Leistung Weltspitze, bei Sponsorengeldern und Nachwuchsförderung höchstens Mittelmaß. So sieht die traurige Realität der deutschen Behindertensportler aus. Olympisches Fairplay sieht anders aus. Auch in unserer Gesellschaft ist die Förderung des Behindertensports eher ein blinder Fleck. Jenseits der Hochglanzbroschüren sind kaum Gelder für eine wirkungsvolle und systematische Förderung des Behindertensports zu bekommen. Ganz im Gegensatz zum Leistungssport der nicht-behinderten Stars, mit denen sich Politik und Wirtschaft gerne umgeben.

 

Die Spenden aus Paralympics15000 werden dazu verwendet, den Medaillengewinnern die Differenzbeträge zu den 15.000 Euro Preisgeld der Deutschen Sporthilfe möglichst voll auszugleichen. Übersteigende Spendenbeträge werden in die Nachwuchsförderung investiert. Auf der Internetseite www.paralympics15000.de können Patenschaften für einzelne Athleten übernommen oder Spenden für die allgemeine Nachwuchsarbeit deklariert werden. Ziel der Spenden ist, den Behindertensport aus seiner Randgruppenexistenz herauszulösen. Damit Behinderung wirklich auf das beschränkt bleibt, was es ist: eine gesundheitliche oder funktionale Beeinträchtigung und keine gesellschaftliche Behinderung. Dabei ist sicher auch politischer Wille gefordert.

 

Das Projekt „Paralympics15000“ wendet sich an Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen. Es will die Gleichbehandlung von nicht-behinderten und behinderten Sportlern vorantreiben. Der Fokus liegt auf der Integration und nicht auf einer ausgegrenzten fürsorglichen Behandlung. Selbstverständlich sind Unterstützungsbeiträge auch aus Stiftungen, politischen Organisationen und Parteien oder anderen Institutionen willkommen, denen an einer wirklichen Integration Behinderter in die Gesellschaft liegt. Eine namentliche Auflistung wird angeboten, aber auch couragierte Wortbeiträge auf der Internetseite sind erwünscht.

 

Die Spenden werden für eine Aufstockung der Preisgelder der Medaillengewinner auf das Niveau der „nicht behinderten“ Olympiasieger verwendet. Übersteigende Beträge fließen in die Nachwuchsarbeit des Deutschen Paralympischen Skiteams alpin (DPS) oder in andere Projekte zur Förderung des Behindertensports. Die Mittelverwendung wird von einem Komitee beschlossen. Es setzt sich zusammen aus Michael Hipp (Teamchef des DPS), Medaillengewinnern des DPS wie Martin Braxenthaler oder Gerd Schönfelder, Gerda Pamler (mehrfache Paralympics-Medaillengewinnerin, Monoski-Weltmeisterin und Nachwuchsbetreuerin des DPS) sowie den Initiatoren des Projekts Peter Müller und Dr. Christian Erhard.

 

 

 

Spendenkonto:

 

Förderverein Skiteam alpin der Behinderten
Volksbank Backnang
Kontonummer 59 69 0003
BLZ 602 911 20
Verwendungszweck: Paralympics15000

 

Mehr über die Mitglieder und Aktivitäten des Deutschen Paralympischen Skiteams alpin

im Internet unter: www.skiteam-alpin.de

Martin Braxenthaler



Martin Braxenthaler
3 Goldmedaillen
1 Silbermedaille
 

 

Gerd Gradwohl



Gerd Gradwohl
1 Bronzemedaille
 

 

Andrea Rothfuss



Andrea Rothfuss
2 Silbermedaillen
2 Bronzemedaillen
 

 

Anna Schaffelhuber


Anna Schaffelhuber
1 Bronzemedaille
 

 

Gerd Schönfelder


Gerd Schönfelder
4 Goldmedaillen
1 Silbermedaille
 

 

Verena Bentele


Verena Bentele
5 Goldmedaillen
 

 

Wilhelm Brem



Wilhelm Brem
1 Goldmedaille
 

 

Andrea Eskau



Andrea Eskau
1 Silbermedaille
1 Bronzemedaille
 

 

Josef Giesen



Josef Giesen
1 Bronzemedaille
 

 

Nachwuchsförderung



Nachwuchsförderung
Preisgeldaufstockung